Handbike

Die Leichtathletikabteilung des RSKV (Rollstuhl- Sport und Kulturverein) Tübingen ist so alt wie der Verein selbst.   Im Jahr 2012 - 32 Jahre !!

Dominierten zu Beginn der Entwicklung des Rollstuhlsports noch die technischen Übungen wie Kugelstoßen, Speerwerfen und Diskuswerfen, so werden heute fast nur noch die Fahrdisziplinen ausgeübt.

Die traditionelle Sportart des Rennrollstuhlfahrens wird heute im RSKV nicht mehr ausgeübt.

Unsere Aktivitäten haben sich voll auf das Rollstuhlbike konzentriert.
 
 Einige von uns haben Bikes, die an den Normalrollstuhl angebaut werden, der überwiegende Rest der Gruppe verwendet die sogenannten Rennbikes. 

(Unter "Bilder" gibt es hierzu einiges zu sehen)

Die von uns bestrittenen Wettbewerbsstrecken liegen zwischen 5.000 Meter und 177 km. 
 (z.B. rund um den Genfer See.)
 

Während der Sommerzeit treffen wir uns immer montags gegen 17:00 Uhr auf dem Parkplatz neben der Bäckerei Gehr in Tübingen, nähe Westbahnhof.

An unseren Trainingsabenden beteiligen sich gelegentlich auch Nichtbehinderte. 
 Ob Fahrrad-, Rollstuhl- oder Handbikefahrer, wir freuen uns über alle Teilnehmer!

Interessenten  informieren sich einige Tage vorher  über den genauen Trainingsbeginn beim Verein. 

Aktuelles vom Handbike

Paracycling WM in Huntsville/ Alabama/USA/ - Johannes Hänle

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Fränkische Schweiz Marathon

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Kalter Start, heißes Rennen im Wisenttal

Bei frischen 6 °C traf sich am 06.09.2026 eine kleine Handbike-Gruppe am Hallenbad in Ebermannstadt: Anne, Gerhard, Max, Thomas, Torben, Elmar und ich, dazu Volker und Monique vom NHC-Team. Nach optimalem Warmfahren auf der autofreien B 470 standen um 08:30…

EM in Maniago vom 12. bis 14. Juni 2026 - Johannes Hänle

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Einzelzeitfahren in Leerstetten am 14.6.2026

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Einzelzeitfahren in Leerstetten am 14.06.2026

 

Johannes Hänle bei der WM in Huntsville/ Alabama/ USA

 

 

Mit der deutschen Nationalmannschaft ging es für mich am Samstag, 29. August, von Frankfurt über Atlanta in die USA nach Huntsville. In den sechs Tagen vor den Wettkämpfen war Akklimatisieren an das sehr warme Wetter mit hoher Luftfeuchtigkeit und Gewöhnung an die Zeitzone angesagt. 

Dienstags spürte ich erste Erkältungssymptome. Es stellte sich heraus, dass ich mir trotz vieler Vorsichtsmaßnahmen, ich war ja durch solche Zwischenfälle diese Saison bereits gebrandmarkt (während des Flugs trug ich vorsichtshalber Maske, versorgte mich mit Nasenspray und desinfizierte mir oft die Hände), eine Erkältung eingefangen hatte - vermutlich durch die Klimaanlagen in den Hotels hier in den USA. 

Ich entschied mich trotzdem zu starten, da die Symptome unter Kontrolle waren. 

Freitags, im verhältnismäßig langen Zeitfahren auf einer flachen Strecke bei ca. 38 Grad fühlte ich mich in der ersten Runde bei ca. 20 Minuten ganz gut, bis mir überraschenderweise ab Runde 2 krampfende Unterarme einen Strich durch die Rechnung machten. Eigentlich hatte ich erwartet, dass das die Erkältung erledigt. Vor zwei Monaten hatte ich meine Griffe gewechselt, im Training war das Problem allerdings nie so stark und eher selten aufgetreten. 

An dieser Stelle Gratulation an Daniel Ulmann, der mit dem dritten Platz im Zeitfahren den bedeutendsten Erfolg der letzten Jahre bei den deutschen Handbikern feiern durfte.

Für das Straßenrennen am Sonntag habe ich dann sicherheitshalber die alten Griffe montiert, die ich zum Glück als Ersatz dabei hatte. Die Streckenführung wurde für das Straßenrennen geändert. Das änderte jedoch nichts an der Charakteristik des flachen Kurses. So formte sich eine ca. 13-köpfige Spitzengruppe mit allen Favoriten. Das Rennen war von vielen Positionskämpfen geprägt, ich versuchte zwar in Runde 3-4 immer wieder eine kleinere Ausreißergruppe zu initiieren, was aber vergebens war. In Runde 5 stand der Zielsprint an. Kurz vorher musste ich noch eine Lücke schließen, die ein Fahrer vor mir aufgehen lassen hatte (wodurch sich meine Chancen noch weiter schmälerten, da ich ohnehin kein richtiger Sprintertyp bin). Platz 9 wurde es dann zum Schluss.

Ein großes Dankeschön richte ich an das deutsche Betreuerteam, die uns bei den subtropischen Temperaturen mit einer ausgeklügelten Kühlstrategie vor und während des Rennens herunterkühlten.

Mit gemischten Gefühlen steht nach der Weltmeisterschaft eine ca. zweiwöchige Pause an, bis die Vorbereitung für die neue Saison 2027 startet.

Johannes Hänle

 

Zeit und Straßenrennen

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Straßenrennen/Zieleinfahrt/ HD

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